Baudetails

Alle Fakten im Überblick

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Allgemeine Angaben

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Es handelt sich um ein 794 m² großes Grundstück, bebaut mit einem Vorderhaus, Seitenflügel und Gartenhaus aus der Jahrhundertwende. Das Objekt wurde nach dieser Baubeschreibung und der Baugenehmigung saniert und modernisiert.

Erschließung und Auflagen

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Das Grundstück ist erschlossen. Anschlusspunkte für Wasser, Elektro-, Telefon und Gas sind vorhanden. Die gesamte teilweise neu zu verlegende Abwasser- und Regenwasserinstallation wurde an das öffentliche Netz angebunden, alle erforderlichen Rohrleitungen wurden eingebaut, es handelt sich hierbei um Trenn- oder Mischsystem. Die vorhandenen Grundleitungen wurden überprüft, sofern diese in Ordnung waren, verblieben diese, andernfalls wurde entsprechend nachgebessert. Die Einbindepunkte wurden mit den Behörden geklärt. Die einmaligen Anschlusskosten für die Entwässerung ins öffentliche Netz und den Gasanschluss sowie den Wasseranschluss sind im Preis enthalten, sofern hierzu Kosten erhoben werden.

Alle auszuführenden Leistungen am v. g. Objekt wurden entsprechend den Auflagen aus der Baugenehmigung durchgeführt. Die Statik und der Brandschutz wurden durch jeweils einen Prüfingenieur geprüft und überwacht.

Energetische Maßnahmen

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Das Objekt wurde nach der Energieeinsparverordnung 2009 saniert und modernisiert. Ein zugelassener Energieberater führte die Energieberechnung der einzelnen Bauteile hierfür durch. Weiterhin hat dieser den notwendigen sommerlichen Wärmeschutz berechnet.

Fassaden / Außenwände

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Für die Fassadenarbeiten wurden alle Gebäudeteile straßen- und hofseitig eingerüstet. Bei den Fassaden wurden die losen Schadstellen abgeschlagen und für die Aufnahme des WDVS (Wärmedämmverbundsystem) fachgerecht vorbereitet. Anschließend wurde der WDVS aus Hartschaumdämmplatten gemäß EnEV-Berechnung versehen. Die Brandwände und Brandabschnitte entsprechend aus Mineralwolle. Nach Aufbringen der Armierung wurde die gesamte Fassade mit einer Körnung bis zu 2mm bzw. Glattputz, neu verputzt, die Rückfassaden erhielten optisch abgesetzte Fensterfaschen, die Vorderfassade hat Stuck-Applikationen erhalten.

Fensterbänke, Gesimse und Fensterbekrönungen erhielten neue Blechabdeckungen aus Titan-Zinkblech oder gleichwertig und wurden nach DIN und mit Abdichtung zum Mauerwerk eingebaut. Anschließend wurden die Fassaden mit einer geeigneten Fassadenfarbe neu gestrichen oder als durchgefärbter Putz ausgeführt.

Dachkonstruktion, Eindeckung und Blecharbeiten

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Das komplette Dach, inklusive Dachstuhl und Eindeckung wurde demontiert und entsorgt. Nicht mehr benötigte Schornsteine wurden im Dachbereich abgebrochen, verschlossen und entlüftet, ggf. auch komplett zurückgebaut oder verblieben als Auflager für Träger oder dergleichen. Der Dachstuhl wurde gemäß dem vorgesehenen Dachgeschoss-Neuausbau und nach Statik neu hergestellt. Die damit verbundenen Arbeiten wie Einbau des Ringankers und alle anderen Nebenarbeiten sind enthalten. Die gesamte Dacheindeckung wurde nach DIN neu hergestellt. Im Bereich des Flachdaches wurde eine neue Schweißbahn nach DIN aufgebracht. Die Schrägdächer wurden mit Betondachsteinen neu eingedeckt. Die neuen Dachterrassen, nicht die Aufdachterrassen, wurden zum 4.OG mit einer Dämmung zwischen den Deckenbalken gedämmt und mit einer Gefälledämmung versehen gemäß EnEV und nach DIN abgedichtet. Die Gauben erhielten zusätzlich zur Innendämmung eine WDVS (Wärmedämm-verbundsystem) aus Hartschaumdämmplatten gemäß EnEV-Berechnung.

Die Dachklempnerarbeiten, wie Fallrohre, etc. wurden in Titan-Zink oder gleichwertig ausgeführt. Die neuen Dachliegefenster im Dachgeschoss der Wohnungen wurden nach der EnEV-Berechnung ausgeführt. In der DG-Wohnung im Vorderhaus wurde ein Daylight-System als Dachausstieg zur Aufdachterrasse eingebaut, begehbar über eine Treppe von der Wohnung aus.

In den Treppenhäusern wurden Rauchwarnanlagen eingebaut.

Fenster

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Alle Fenster und Fenstertüren, bis auf die in den vermieteten Wohnungen, wurden als Holzfenster aus Kiefer oder gleichwertig erneuert. Es wurden teilweise zweiflügelige Fenster mit feststehendem Kämpfer und mit oder ohne Oberlicht, teilweise einflügelige Fenster mit oder ohne Oberlicht eingebaut. Die genaue Aufteilung der Fenster oblag dem Bauträger und wurde dem Bestand weitestgehend angepasst, damit der Charme des Hauses erhalten blieb.

Die neuen Fenster und Fenstertüren in den Dachgeschoss-Wohnungen wurden ohne Sprossenteilung und Oberlicht modern gestaltet.

Alle Fenster und Fenstertüren wurden überwiegend als Dreh-Kipp-Fenster ausgeführt, Beschläge nach Wahl des Bauträgers.

Alle Fenster und Fenstertüren wurden als zweifach-isolierverglaste Fenster gemäß EnEV-Berechnung ausgeführt.

Die Altfenster sind ausgebaut und entsorgt worden, die neuen Fenster wurden nach DIN eingebaut und in weiß lackiert. Die Innenfensterbänke wurden zum Großteil neu gefertigt und eingebaut. Bei den vermieteten Wohnungen verblieben die vorhandenen Fenster, außer der jeweilige Mieter hat einem Neueinbau von Fenstern zugestimmt. Dies ist in der Energieberechnung berücksichtigt worden. Im Keller wurden neue einfachverglaste Fenster eingebaut, sofern die vorhandenen Bestandsfenster nicht mehr nutzbar waren.

Sommerlicher Wärmeschutz, Raffstores und Rollläden

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Die Fenster- und Fenstertüren in den beiden Dachgeschoss-Wohnungen und in den Wohnungen im 4.Obergeschoss haben einen sommerlichen Wärmeschutz zur Süd- und Westseite als außenliegende Jalousien, Raffstores, Rollläden oder gleichwertig erhalten, je nach Anforderung und Wahl des Bauträgers. Diese sind von innen elektrisch bedienbar.

Haus- und Wohnungseingangstüren

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Die neuen Wohnungseingangstüren mit einer Höhe von circa 200cm-220cm wurden fachgerecht eingebaut und mit Profilzylinder versehen. Die Oberflächen der Türen wurden mit aufgesetzter Profilierung oder gleichwertig hergestellt und anschließend lackiert oder lasiert, Farbton nach Wahl des Bauträgers. Die vorhandenen Wohnungseingangstüren wurden aufgearbeitet und neu lackiert oder lasiert. Im Vorderhaus, außer bei der Dachgeschosswohnung, erhielten diese vorhandenen Türen einen innenliegenden Riegel um diese separat von innen absperren zu können.

Die vorhandenen beiden, massiven und historischen Hauseingangs- und Durchgangstüren im Bereich des Durchgangs im Vorderhaus wurden aufgearbeitet bzw. erneuert. Die Treppenhauseingangstüren zum Seitenflügel und zum Gartenhaus wurden aufgearbeitet bzw. neu erstellt. Die Türen zum Allgemeinkeller, eine beim Durchgang im Vorderhaus sowie die beiden Kellertüren im Gartenhaus, wurden fachtechnisch aufgearbeitet bzw. erneuert und farblich angepasst.

Innentüren / Tischlerarbeiten

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Es wurden neue Wohnungsinnentüren eingebaut, da keine historischen Innentüren vorhanden waren bzw. Grundrissänderungen dies erforderte. Diese neuen Innentüren wurden als weiße Stil-Innentüren als fertige Industrietüren mit Röhrenspanplatteneinlage oder Vollspaneinlage eingebaut und erhielten neue Türbeschläge, je nach Wahl des Bauträgers. Die Türzargen sind mit einer umlaufenden Dichtung versehen und wurden mittels Montageschaum fest und unsichtbar im Mauerwerk verankert.

Innenwände

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Die massiven Innenwände wurden gemäß Baugenehmigung und Statik soweit notwendig der Grundrissgestaltung angepasst. An den bestehenden Wänden wurde der Putz ausgebessert, wenn notwendig mit Gewebe überspannt und verspachtelt. In allen Geschossen wurden neu zu errichtende Innenwände und Wohnungstrennwände aus Trockenbau, Dicke der Wände nach Vorschrift, in Nassräumen aus grünen Platten, Wohnungstrennwände entsprechend dem Schall- und Feuerschutz, erstellt. Die Trockenbauoberfläche wurde an den Stößen mit faserarmierten Spachtel verspachtelt und geschliffen. Schornsteine welche für die Verlegung von Elektrokabel als Verteiler genutzt wurden, sind anschließend verschlossen worden.

Decken und Fußböden in den Wohnungen

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ie vorhandenen Decken sind Holzbalkendecken in konventioneller Bauart. Die meisten Decken, außer Decken im Dachgeschoss, wurden mit Trockenbauplatten abgehängt. Die Deckenflächen wurden malerfertig verspachtelt und verschliffen. Im Vorderhaus sind originale Stuckdecken in einzelnen Räumen der Etagenwohnungen vorhanden. In diesen Wohnungen wurden die restlichen Räume (außer in den Bädern, Abstellräumen und teilweise Flure), die keinen originalen Stuck hatten, mit Stuckzierleisten der Firma NMC oder gleichwertig, ergänzt. In diesen Wohnungen wurden die Decken nicht abgehängt, nur in den Bädern. Haarrisse und kleinere Abplatzungen beim vorhandenen originalen Stuck stellen keinen Mangel dar, da es sich hierbei um Bestandsschutz handelt.

Die Fußbodendielen wurden, je nach Erfordernis, ausgebaut oder ausrepariert und ein Teil der vorhandenen Schüttung wurde aus statischen Gründen durch eine Mehabit-Schüttung oder gleichwertig ausgewechselt oder ergänzt. Auf diesem Untergrund wurde ein neuer Fußbodenaufbau erstellt. Entweder mit Höhenausgleich aus Lattung und zugelassenen, schwimmend verlegten, Verlegeplatten oder mit Hartfaserplatten als Trittschallschutz unter den Verlegeplatten oder auch mit einer Schüttung, ebenfalls als Trittschallschutz unter diesen Verlegeplatten, je nach Erfordernis und Wahl des Bauträgers. In den beiden DG-Wohnungen wurden auf den vorbereiteten Untergrund Rigidur-Platten oder gleichwertig eingebaut, zur Aufnahme der Fußbodenheizung und den darauf zu verlegenen Lastverteilerplatten.

Decken im Dachgeschoss

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Das flachgeneigte Dach bzw. die Decken im Dachgeschoss der bewohnten Räume wurden zwischen den Sparren mit Mineralwolle gedämmt. Anschließend Querlattung mit einer nochmaligen Dämmung aus Mineralwolle, mit einer Folie versehen und Verkleidung aus Gipskartonplatten nebst faserarmierter Verspachtelung. Im Treppenhaus zum DG Beplankung 2-fach oder gleichwertig als F 90 oder je nach Auflage.

Badgestaltung / Fliesenlegerarbeiten

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Alle Bäder wurden in verschiedenen Höhen gefliest, im Duschbereich mindestens 200 cm hoch, im Waschtisch- und WC-Bereich circa 120 cm, die restlichen Bereiche erhielten Sockelfliesen, anschließend wurden die gespachtelten Wände weiß gestrichen, wobei die Gestaltung dem Bauträger oblag. Es wurden Travertin-Natursteinfliesen mit einer Stärke von circa 1cm-1,5cm und in verschiedenen Größen im Wildverband verlegt. Bei diesen Natursteinfliesen können aufgrund des Materials leichte Eckabplatzungen sowie Haarrisse vorhanden sein, dies stellt keinen Mangel dar.

Die zu verlegenden Fliesen wurden grundsätzlich mit geeignetem Fliesenkleber auf die dafür vorbereiteten Untergründe verlegt. Dabei sind zuvor die Eckbereiche vom Fußboden zur Wand mit einem Fugendichtband und bei den Duschen die angrenzenden Wände mittels Flüssiganstrich und/oder Dichtbahn durchgängig abgedichtet worden. Bei Duschböden mit Verfliesung anstatt Duschwanne, wurde unter den Bodenfliesen ebenfalls abgedichtet. Alle Abdichtungsarbeiten in den Bädern entsprechen den anerkannten Vorschriften. Die Übergänge zu anderen Bauteilen wie Fenster, Sanitärgegenstände, etc. wurden durch Silikonfugen (Wartungsfugen) durchgängig dauerelastisch abgedichtet.

Bodenbelagsarbeiten

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Es wurde in allen Räumen, außer in den Bädern und separaten WCs, ein neuer Fertigparkett als Sandwichdiele mit einer Nutzschicht von mindestens 3mm aus gekalkter Eiche oder gleichwertig verlegt. Dieser Fertigparkett ist bereits flächenfertig hergestellt und muss nicht neu versiegelt werden. Als Abschluss zur Wand wurde eine Altberliner Sockelleiste mit einer Höhe von circa 9-12cm, weiß lackiert, angebracht.

Malerarbeiten

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Im Innenbereich wurden alle Decken und Wände mit einer Dispersionsfarbe in Weiß mit mindestens zwei Anstrichen versehen. Untergründe bestehen teilweise aus Putz, glatten Gipskartonflächen oder gespachtelter Flächen. Die Decken und Wände wurden mittels Spachtelung (Q2) oder nach Wahl des Bauträgers mit anderen geeigneten Maßnahmen flächenfertig hergestellt. Die Wände sind teilweise Altbau-Bestandswände, hier kann es Unebenheiten im Putz somit auch bei den Malerarbeiten geben, dies stellt keinen Mangel dar. Auch stellen neu hergestellte Sollfugen zwischen den verschiedenen Materialien keinen Mangel dar.

Treppenhäuser und Durchgang

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Die Treppenhäuser waren in einem guten, erhaltenswerten Zustand. Die Holzstufen und Podeste wurden ausgebessert und anschließend mit einem Sisal-Läufer belegt. Vorhandene Stein- oder Fliesenbodenbeläge in den Treppenhäusern und dem Durchgang wurden, sofern notwendig, ausrepariert und verbleiben im Objekt.

Im Durchgang des Vorderhauses wurde die Decke zum Großteil mit Trockenbauplatten abgehängt und mit einer Dämmung gemäß EnEV-Berechnung gedämmt. Anschließend wurden im Bereich zum Hof wieder Stuck- bzw. Stuckzierelemente angebracht sowie der im vorderen Bereich zur Straße vorhandene Stuck belassen und in die abgehängte Deckenkonstruktion seitlich integriert..

Die vorhandenen Holztreppengeländer wurden neu lackiert bzw. lasiert und ein umlaufend farblich abgesetzter Sockel an den Wänden gestrichen. Die Farbgestaltung des gesamten Treppenhauses oblag dem Bauträger. Die Treppenuntersichten wurden soweit notwendig verspachtelt, geschliffen und mit weißer 2-facher Dispersion gestrichen.

Heizung und Warmwasserversorgung

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Es wurde eine neue Gas-Heizzentrale mit Warmwasserspeicher im Keller nach DIN installiert. Über diese Heizzentrale wird auch die Warmwasserversorgung realisiert. Der für die Abgasanlage notwendige Schornstein wurde eingebaut. Die gesamte Heizanlage und der Schornstein wurden vom Schornsteinfeger abgenommen und überprüft. Die beiden Dachgeschoss-Wohnungen erhielten eine Fußbodenheizung der Marke Cosmo oder gleichwertig und jeweils eine separate Gas-Therme. Über diese Therme wird ebenfalls das Warmwasser aufbereitet. Die Abrechnung erfolgt über eine Firma mittels Ablesegeräte (Mietgeräte) an den Plattenheizkörpern, welche mit Thermostatventilen ausgestattet wurden, in den beiden DG-Wohnungen direkt über den Gasversorger, da diese eine eigene Therme haben. Im Bad wurde teilweise je nach Größe des Bades ein Handtuchheizkörper der Firma Kermi oder gleichwertig installiert. Die Abwasserinstallation erfolgte unsichtbar und wurde in das öffentliche Netz entwässert. Im Allgemeinkeller wurden alle Leitungen, Rohre, etc. auf Putz verlegt. In den Küchen wurden die Abwasser- und Zuwasserrohre auf Putz verlegt, damit die Küchen individuell eingebaut werden können.

Sanitärinstallation

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Die sanitären Einrichtungsgegenstände für die Bäder wurden für jede Wohnung weitestgehend unterschiedlich eingebaut, damit jede Wohnung einen individuellen Charme im Badbereich erhielt. Je nach Grundriss und Wohnung wurden eine Badewanne und/oder Dusche, ein Waschtisch und ein WC, jeweils mit Armaturen, eingebaut.

Bei den Badewannen wurde ein Brauseschlauch mit Handbrause eingebaut, bei den Duschen kann der Brauseschlauch mit der Handbrause teilweise auch als Rainshower genutzt werden. Die Duschwannen wurden mit niedriger Einstiegshöhe ausgeführt oder als bodengleiche Duschen bzw. mit leicht erhöhtem Sockel mit Verfliesung versehen.

Die Auswahl der Hersteller oblag dem Bauträger, es kamen Markenartikel wie zum Beispiel Kaldewei, Duravit, Gessi, Vigour, Grohe, etc. zum Einbau.

Innenliegende Bäder erhielten teilweise einen Glasausschnitt um über diesen Tageslicht in das Bad zu bekommen und werden mit einem Ventilator über Dach entlüftet. Der Anschluss für die Waschmaschine wurde nach Möglichkeit im Bad integriert, andernfalls in der Küche. Jede Wohnung erhielt einen Warmwasser- und einen Kaltwasserzähler (Mietgeräte). Die Küche erhielt einen Kalt- und Warmwasserzulauf nebst Eckventil für den Anschluss eines Geschirrspülers. Die Übergänge zu anderen Bauteilen wie Fenster, Sanitärgegenstände, etc. wurden durch Silikonfugen (Wartungsfugen) durchgängig dauerelastisch abgedichtet.

Der Allgemeingartenanteil im 1.Hof erhielt einen frostsicheren Gartenwasserhahn.

Elektroinstallation, Klingelanlage, Briefkästen

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ür die gesamte Elektroinstallation gelten die einschlägigen VDE- und DIN-Vorschriften. Als Schalterprogramm wurde in den Wohnungen von der Firma Gira das Programm e55 oder gleichwertig eingebaut.

Die Anzahl der Ausläse, Steckdosen, Schalter, Stromkreise, etc. ergibt sich aus den Vorschriften der DIN 18015-2, Ausstattungswert 1 sofern nachfolgend nichts anderes vereinbart wird, die RWA-Anlagen, wurden an den Allgemeinstromzähler angeschlossen, ebenfalls die Fahrstühle. Der vorgenannte Ausstattungswert 1 kann in einigen Punkten nach oben abweichen, jedoch wird im Vorderhaus dieser Wert auch teilweise nach unten abweichen, da hier zum Beispiel echte Stuckdecken vorhanden sind und somit bedingt durch die Rosetten nur ein Deckenauslass sinnvoll ist, da bei einer gewissen Größe zwei Deckenausläse gefordert sind, entstehen hier zum Beispiel Abweichungen. Nachdem die Wohnungen fertiggestellt übergeben werden, gilt bei allen Wohnungen die tatsächlich verbaute Anzahl der Ausläse, Steckdosen, Schalter, etc. als vertragliche Beschaffenheit. Die Wohnungen (nicht die Dachgeschosswohnungen) im Seitenflügel und im Gartenhaus erhielten eine elektrische Fußbodenbegleitheizung.

Jede abgeschlossene Einheit erhielt eine gesonderte Verteilung mit Fehlerstromschutzschaltung und Automatensicherung, ebenfalls eine Audio/Video-Gegensprechanlage mit Haustüröffner. Die Gegensprechanlage mit Klingeltableau ist vor dem Haupteingang. Weiterhin erhielt jede Wohnung eine Klingel neben der Wohnungseingangstür.

Für den TV- und Radioanschluss wurde die Verkabelung eingebaut und bis in den Hausanschlussraum gelegt. Kabeldeutschland oder ein anderer Kabelanbieter bindet dann die Leitungen in den Hausanschlusskasten, sodass sich die jeweiligen Nutzer bei dem entsprechenden Betreiber anmelden müssen, damit die Anbindung erfolgt. Für diesen Anschluss fallen mit dem Betreiber monatliche Nutzerkosten und ggf. einmalige Anschlusskosten an.

Wahlweise hat der Bauträger auch die Möglichkeit eine eigene Satelliten-TV/Radio-Anlage auf den Dächern einzubauen.

Ebenfalls erhielt jede Wohnung entsprechende Telefonanschlussunterputzdosen, die Beantragung des Telefonanschlusses über einen Telekommunikationsanbieter, das Einbauen der Enddose sowie die Anschlussgebühren hierfür sind Sache des jeweiligen Nutzers. Im Bad und im Hauptflur wurden bei fast allen Wohnungen vom EG bis zum 3.OG in die abgehängte Trockenbaudecke Halogenspots integriert, teilweise auch in anderen Räumen. Die Halogenspots können später auf Kosten der Nutzer durch LED-Leuchtmittel ersetzt werden, ohne dass hierfür weitere Umbaumaßnahmen erforderlich sind.

Die Balkone und Terrassen erhielten weitestgehend eine von innen schaltbare Außenbeleuchtung und eine Steckdose, maßgeblich ist der jeweilige Ist-Zustand der Wohnungen. In den Treppenhäusern, dem Allgemeingarten und den Kellern wurden Lampen installiert und an den Allgemeinstromzähler angeschlossen oder als Solarleuchten ohne Anschluss ausgeführt. Die Kellerabteile der jeweiligen Wohnungen erhielten keine separaten Steckdosen oder Lampenausläse.

Jede Wohnung erhielt einen Briefkasten entweder als Einzelbriefkasten oder als Sammelbriefkastenanlage je nach Wahl des Bauträgers.

Fahrstühle

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Es wurden ein geräuscharmer Innenfahrstuhl für das Gartenhaus sowie ein Außenfahrstuhl für das Vorderhaus gemäß Planung der Firma Schmitt & Sohn eingebaut. Die Fahrstühle halten in verschiedenen Zwischenpodesten und sind jeweils für 4 Personen ausgelegt.

Die damit verbundenen Mauerwerksarbeiten - auch in Bezug des Schallschutzes -, Deckendurchbrüche, Ringanker, Fundamente, etc. wurden entsprechend Statik mit ausgeführt. Die Kabinenwände wurden nach Wahl des Bauträgers ausgestattet. Die Aufzugstüren erhielten einen Farbanstrich in Abstimmung mit dem Farbkonzept des Treppenhauses..

In die Dachgeschoss-Wohnung 27 im Gartenhaus geht der Fahrstuhl direkt in die Wohnung. In diesem Fall wurde eine geeignete zusätzliche Tür nach Vorschrift mit eingebaut..

Der Hersteller der Fahrstühle nimmt diese nach Fertigstellung durch den TÜV ab.

Allgemeinkeller

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Der Hauptkeller unter den Gebäuden ist sowohl über den Durchgang im Vorderhaus sowie über Außentreppen im Gartenhaus zu erreichen.

Alle massiven neuen oder vorhandenen Zwischenwände wurden unverputzt, sofern noch nicht verputzt, auf Sicht belassen. Der Keller im Allgemeinen wurde ansonsten nicht saniert, da sich dieser in einem ordentlichen Zustand befand. Die Kellerdecke wurde mit einer sichtbaren, unverputzten Dämmung wärmegedämmt. Die Dämmstärke unter den Leitungen, die an der Decke geführt wurden, ist dünner. Diese Leitungen, sofern gefordert, wurden ebenfalls gedämmt.

Die Kelleraußenwände wurden aufgeschachtet und mittels einer zugelassenen Dickbeschichtung gegen eindringende Feuchtigkeit und mit einer Noppenbahn gegen drückendes Material geschützt, anschließend mit dem Aushubmaterial wiederverfüllt und lagenweise verdichtet. Die Kellerwände zu den Nachbargebäuden wurden weitestgehend mit einer Injektage abgedichtet. Ferner wurde eine ausreichende Möglichkeit zur Gegen- bzw. Querbelüftung unter anderem durch neue Kellerlichtschächte eingebaut.

Somit ist der Keller von außen an den Wänden gegen übermäßiges Eindringen von Feuchtigkeit geschützt, wobei kein trockener Keller wie bei einem Neubau geschuldet wird, Einlagerungen von Wertgegenständen, Lebensmitteln oder anderen organischen Stoffen sind daher nicht zulässig. Die Türen zu den Abstellräumen wurden aus einer Stahl-Lamellenkonstruktion oder gleichwertig gefertigt, ebenfalls wo erforderlich neue Zwischenwände aus dieser Stahl-Lamellenkonstruktion oder gleichwertig, und für Vorhängeschlösser vorbereitet. Der vorhandene Boden verblieb wie im jetzigen Zustand und wurde nur nachgebessert wenn dies absolut nötig war.

Weiterhin wurde im Keller die Heizzentrale eingebaut und die Elektroverteilung sowie alle anderen notwendigen Hausanschlüsse.

Die Türen im Keller für die Hausanschlussräume und den Heizraum wurden nach Vorschrift ausgebildet. Die an dem Gartenhaus vorhandene Kelleraußentreppe im 1.Hof wurde ausgebessert, die Kelleraußentreppe im 2.Hof wurde erneuert. Die unteren Kellertreppenpodeste wurden an die vorhandene Entwässerung angeschlossen, soweit dies technisch machbar war. Im Keller wurden alle Rohre und Leitungen auf Putz verlegt.

Außenanlagen, Grünflächen

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Die Außenanlagen wurden gemäß Außenanlagenplanung hergestellt, notwendige Entwässerungen wurden erneuert oder ausrepariert, sofern diese Leitungen im Wesentlichen in Ordnung und an das Abwassernetz angeschlossen waren.

Alle Zuwege wurden neu gepflastert, die genaue Ausführung oblag dem Bauträger. Die Terrassen der Erdgeschoss-Wohnungen wurden mit witterungsgeeigneten Holzdielen oder gleichwertig belegt.

Die neuen Rasenflächen wurden aus Rollrasen, Rasenansaat oder Spielrasen hergestellt. Die neu geschaffenen Grünflächen wurden mit immergrünen Pflanzen und Rindenmulch eventuell ergänzt. Im 1.Innenhof wurden der Mülltonnenstellplatz sowie ein Fahrrad-Abstellplatz eingebaut.

Die beiden Erdgeschoss-Wohnungen im Gartenhaus erhielten jeweils ein Sondernutzungsrecht an den jeweils vorgelagerten Gartenflächen.

Balkone, Aufdachterrassen und Maisonette-Treppen

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Die vorhandenen Balkone der Vorderfassade wurden in die Sanierung der Straßenfassade einbezogen. Es wurden gemäß Grundrissplan und Ansichten neue Balkone an den Rückfassaden angebaut. Bedingt durch den Anbau der neuen Balkone wurden die vorhandenen Fenster vergrößert und als Fenstertüren ausgeführt - siehe Grundrissplan. Die Balkone und Balkongeländer wurden als verzinkte oder ähnliche (je nach Wahl des Bauträgers) Stahlkonstruktion ausgeführt, der Boden bzw. Unterboden des Balkons ist geschlossen ausgeführt, die damit verbundene Entwässerung wurde an die Regenentwässerung angeschlossen oder als Speier ausgeführt. Die Balkone erhielten als Oberboden eine Dielung aus witterungsgeeignete Holzbohlen oder gleichwertig. Die entsprechenden statischen Fundamente und Halterungen wurden nach DIN eingebaut. Gemäß Brandschutzvorgaben mussten als zweiter Rettungsweg teilweise an den Balkonen festeingebaute Leitertreppen integriert werden.

Die neuen Dachterrassen erhielten ebenfalls einen Belag aus witterungsgeeigneten Holzbohlen oder gleichwertig sowie ein Geländer wie vorbeschrieben. Die Aufdachterrassen wurden fachgerecht auf die geneigten Flachdächer montiert und ebenfalls mit Geländern und Oberboden wie vor beschrieben ausgeführt. Die Treppe zu der Aufdachterrasse in der WE 27 wurde als verzinkte oder ähnliche (je nach Wahl des Bauträgers) Stahlkonstruktion ausgeführt. Die Stufen als offene Gitterstahlkonstruktion oder gleichwertig. Der Zugang zur Aufdachterrasse der WE 26 wurde über innenliegende Treppe hergestellt. Die Treppen in den Maisonette-Wohnungen wurden fachgerecht eingebaut und als gusseiserne Konstruktion gefertigt.

Schließanlage/Schlüsse

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Jede Wohnung erhielt eine kleine Schließanlage, bestehend aus einem Wohnungstürschlüssel und einem Zentral-Schlüssel für die Hauseingangstüren, die Hoftüren und die Kellereingangstüren. Es werden jeweils drei Schlüssel übergeben.

Hinweise

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Alle Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt und auf ihre Korrektheit überprüft. Die Grundlage bilden die Planungen des Bauträgers, gesetzlichen Vorschriften und einschlägigen Erlasse. Der Bauträger haftet gegenüber dem einzelnen Erwerber für Angaben nur im Rahmen und Maßgabe der jeweils abzuschließenden Verträge.

Alle angegebenen Flächen sind Aufmaßflächen eines Architekturbüros gemäß der Umbauplanung nebst Flächenerweiterung und unverbindliche Richtmaße. Die Grundrisse sind nicht zur Maßentnahme geeignet. Änderungen an der Aufteilung der Keller- und Sondernutzungsrechtsflächen bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Eine Haftung für Irrtümer (z.B. Flächenangaben, Angaben über wirtschaftliche Daten und planerische Details in den Wohnungsgrundrissen) wird deshalb ausgeschlossen.

Änderung in der Planung, den vorgesehenen Materialien und Einrichtungsgegenständen sind vorbehalten, soweit sie aus technischen Gründen oder aus Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig sind oder waren und durch gleichwertige oder annähernd gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden bzw. wurden. Änderungen aufgrund behördlicher Auflagen sind maßgebend und werden vom Käufer anerkannt. Das eingezeichnete Mobiliar, Einbauküchen, Bepflanzung sowie die sanitären Einrichtungsgegenstände in den Wohnungsgrundrissen und Ansichten, sofern nicht ausdrücklich in der Baubeschreibung genannt, stellen Einrichtungsvorschläge des Architekten dar und sind nicht im Kaufpreis enthalten.

ENERGIEAUSWEIS

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Mit Fertigstellung der Eigentumswohnungen wird ein endgültiger Energieausweis vorliegen und jedem Käufer übergeben werden. Im vorläufigen Energieausweis beträgt der ermittelte Endenergiebedarf 74,9 kWh/(m²a), dies entspricht für eine Altbausanierung einem sehr guten zeitgemäßen Wert.

Energieausweisdaten vorläufiger Ausweis:

  • Art des Energieausweises: Energiebedarf 
  • Energieeffizienzklasse: B 
  • Energiebedarfswert: 74,9 kWh/(m²a) 
  • Energieträger: Gas 
  • gültig bis: 21.11.2024 
  • Baujahr: 1900